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Montag, 18. Oktober 2010

Typometer

Ein Typometer, oder auch Typomaß genannt wird, ist ein typografischen Maßstab der ca. 31 cm lang und ca. 10 cm breit ist. Das Typometer kann man als normales Lineal benutzten aber es kann weitaus mehr. Mit Hilfe von einem Typometer kann man die Schriftgröße (Versalhöhe) ermitteln, dem Zeilenabstand, den Zeilendurchschuss, die Linienstärke, den Satzspiegel herausfinden und vieles mehr. Nicht jedes Typometer ist gleich. Bei manchen Typometern kann man die Rasterweite ermitteln. Bei manchen Typometern sind sogar ein paar Schriftarten drauf. typometer
Auf meinem (siehe oben), das habe ich auf der Druck und Form Messe in Sinsheim von Sprintis geschenkt bekommen, stehen noch die DIN-Formate von DIN A bis DIN C. Dann habe ich noch auf meinem Typometer die DTP-Maße und die Linienstärken in mm und pt und natürlich auch die Schriftgröße in Punkt.
Wenn man herausfinden will wie groß zum Beispiel die Schriftgröße auf einem Druckergebnis ist, nimmt man das Typometer das aus einem transparentem Kunststoff besteht und legt es auf das Druckergebnis. Auf dem Typometer sieht man auch genau wie man es hinlegen muss um die Schriftgröße zu ermitteln und schon hat man die Schriftgröße herausgefunden. Bei meinem ist dort ein Beispiel mit Sp.

In der Johannes-Gutenberg-Schule wo ich das ein einjähriges Berufskolleg Mediengestalterin Digital/Print gemacht hatte, haben wir mit dem Typometer die Arbeitsvorbereitung gemacht. Wir haben ein Blatt bekommen und dieses sollten wir in QuarkXPress, ist so wie InDesign, nachbauen. Deswegen haben wir das Typometer genommen und alles wichtige ausgemessen und auf unseren “Auftrag” geschrieben. Hier ein Beispiel wie so etwas dann aussehen kann.bsp

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Schriftarten II

typo

Heute mal wieder etwas zu dem Thema Schriften. Ich hatte bereits am 23.September über Schriften geschrieben aber da noch nicht alles. Schriftarten ist ein großes Thema und ist sehr wichtig im Thema Gestaltung.
In einem Buch habe ich verschiedene Internetseite zum Thema Typografie entdeckt.
Einmal das Typografie Lexikon und das Typografie Wiki. Zwei seht interessante Seite und es lohnt sich da einmal vorbei zu schauen und noch ein wenig nach zu lesen. 
Die Namen der Schriftklassifikation ist immer in der selben Schriftgröße und auch in der selben Farbe. daran kann man gut erkennen das jede Schrift anderes wirkt.

Klassizistische Antiqua
(hier Bodoni) weitere berühmte Vertreter: Didot und Walbaum.
Bei der Klassizistischen Antiqua sind die Strichstärkenunterschiede besonders ausgeprägt. Die Serifen sind zierlich und fein. Dazu kommt das die Schrift waagerechte Ansätze und Endungen hat und die Symmetrieansätze senkrecht sind.

Serifenlose Linearantiqua (Groteskschrift)
mit Renaissance-Charakter
(hier Gill Sans MT) weitere Vertreter sind Syntax, Formata und Frutiger. Die allgemeinen Merkmale dieser Schriftart sind, dass sie keine Serifen hat, wie es der Name ja schon sagt. Die Strichstärken sind fast identisch und die Symmetrieachse ist waagerecht.
Die besonderen Merkmale an der Gill Sans ist, dass die Buchstaben großzügig, klar aber auch originell geformt sind. Besonders Typisch sind die Buchstaben R, M, Q und g.

Serifenlose Linearantiqua
mit klassizistischem Charakter
(hier Univers) weitere berühmte Vertreter sind Akzidenz Grotesk und Helvetica. Die Helvetica ist zeitlos, sachlich und hat enge Zeichenabstände.

Donnerstag, 23. September 2010

Schriftarten

Heute mal ein bisschen was über die Schriftklassifikation. Es gibt verschiebende Schriftarten und auch Merkmale woran man sie erkennen kann.

Renaissance-Antiqua
(hier Centaur) Typische Merkmale für die Venezianische-Renaissance-Antiqua sind, dass es geringe Strickstärken unterschiede gibt, das die Serifen gerundet sind, die Ansätze bei der Oberlänge der Kleinbuchstaben ist schräg und die Achse bei “o” ist nicht ganz senkrecht.
Die Merkmale der Französischen-Renaissance-Antiqua sind, ausgeprägte Strichstärkenunterschiede, die Achse bei “o” ist senkrecht und feinere Serifen und ein helleres Schriftbild.

Barock-Antiqua
(wie es bei Word als Standarteinstellung ist: Time New Roman) Es gibt deutliche Kontraste bei den Strichstärken, weiniger schräge Abschlüsse der Oberlänge, die Serifen sind kräftig ( Caslon) und feine & spitze Serifen ( Times).

Mal was zu den Serifen, die ich schon öfter erwähnte habe. serifen
In dem Bild links ist eine Serifenlose-Schrift zu sehen und eine mit Serifen. Serifen sind die feinen Linien, die am Ende eines Buchstabenstriches sind. Das bei “r” & “f” nennt man Tröpfchen.
Im allgemeinen wird angenommen, dass die Serifen die Leserlichkeit von gedruckten Textet verbessert. Deswegen werden längere Texte in einer Serifenschrift gedruckt. Durch die Betonung der Grundlinien und Mittellinien, die durch eine Schrift mit Serifen zustande kommt., wird ein Text einfach zu lesen. Eine Serifenlose Schrift wird dagegen eher für Überschriften und kurze Texte verwendet ( oder für einen Blog). Eine serifenlose Schrift ist zum Beispiel Helvetica, die benutze ich hier.

Das wars auch schon für Heute und zum Thema Schriften. Aber es kommt irgendwann noch mehr.