Montag, 25. Oktober 2010

DocCheck Mail

dcmailIn der DocCheck Mail werden verschiedene Produkte, aus dem Shop, vorgestellt. Patrik hat eine neue Vorlage für die Artikel Bilder entwickelt und Nina hat sie noch ein wenig bearbeitet und nun haben wir eine neue Vorlage für die Produkte in der DocCheck Mail, kurz DCMail.
Die Mail besteht aus verschiedenen Grafikelementen. Ganz oben ist der Header, dann kommt ein Text, dann zwei große Grafiken wo pro Grafik jeweils ein Produkt beworben wird, danach kommen sechs kleiner Produktbilder, unter diesen sind ein paar Logos von Herstellern die im Shop verkauft werden und zum Schluss noch einen kleinen Text und der Footer von Patrik, da er die DCMail verschickt.

Meine Aufgabe ist es, die kleinen Produktbilder zu machen. Dazu habe ich eine Liste von Patrik bekommen, wo alle Artikel aufgelistet sind die ich machen soll. In dieser Liste sind sehr viele Produkte aufgelistet aber diese sind nicht jetzt alle zu machen sondern sollen abgearbeitet werden, sodass man für eine Mail eventuell keine Artikelbilder machen muss, da sie schon fertig sind.
Da ich die Liste erst bekommen habe, sind noch nicht viele gemacht und Patrik schickt mir immer die Sachen die er aktuell braucht und ich mache diese zuerst und übertrage es in meine Excel-Liste wie schon alle Produkte stehen die gemacht werden sollen. Es soll ja nichts doppelt gemacht werden, wir versuchen es zu mindestens.

docc_ecolight_diagnostikleuchte

Für die kleinen DCMail Artikelbilder brauche ich den Beschreibungstext und das Produktbild aus dem Shop. Ich gehe also in den Shop und hole mir meine Informationen. Meistens fang ich an die Überschrift anzupassen, dann den Preis (bei dem Preis habe ich noch eine extra Textebene für den Preis vom Schweizer Shop) und anschließend füge ich das Bild ein und platziere es ansprechend. Manchmal spiegel ich auch eine Grafik oder verschiebe sie bis es gut aussieht.
Danach kommt der schwierigere Teil – der Text. Bei manchen Produkten kann ich die Auflistung im Shop übernehmen und bei anderen nehme ich mir die Information aus dem Text der in der Produktbeschreibung ist.
Bei dem Text überlege ich mir, was wichtig ist und was eher nicht.

Falls noch irgendwelche Korrekturen anfallen, änder ich es in der Grafik und dann ist es auch schon fertig.

Freitag, 22. Oktober 2010

Schriftarten IV

Hier der letzte Teil zu den Schriftarten aber noch lang nicht der letzte Teil zu dem Thema Typografie. Meine anderen drei Blogeinträge zu diesem Thema könnt ihr gerne nachlesen:
Schriftarten I & Schriftarten II & Schriftarten III

Gebrochene Schrift
auch Deutsche Schriften, Blackletter genannt
Da ist diese Schrift nicht auf dem Rechner habe, schaut doch bitte mal bei TypoWiki und/oder beim normalen Wiki vorbei. Beim Wiki sieht man auch die verschiedenen Varianten nebeneinander. gebrochene_schrift

Gotisch 
~ die Schrift der französischen Gotik
~ bei den Kleinbuchstaben sind alle runden Formen gebrochen
~ die An- und Abstriche sind rauten- oder würfelförmig
~ Berühmte Vertreter: Fette Gotisch, Wihelm-Kingspor-Gotisch

Rundgotisch (auch Rotunda genannt)
~ gespannte Rundungen statt der Brechungen
~ kleine rauten- oder würfelförmige An- und Abstriche
~ Berühmte Vertreter: Tannenberg, Wallau, Weiß-Rundgotisch

Schwabacher
~ die Schrift der Lutherbibel
~ sowohl gebrochene als auch runde Formen
~ Charakteristisch: der kräftige Querstrich beim “g”, die                  ~ Versalien “H” und “S”
~ Berühmte Vertreter: Ehmcke-Schwabacher, Renata

Fraktur
~ neben der Antiqua für viele Jahrhunderte die Gebrauchsschrift      ~ schlechthin
~ typische Kombination aus schmal verlaufenden, gebrochenen und ~ geschwungenen Formen
~ gespaltener Kopf bei b, h, k und l
~ Berühmte Vertreter: Fette Fraktur, Unger-Fraktur, Wittenberger ~ Fraktur, Justus-Fraktur


Nichtlateinische Schriften
Ein paar Beispiele für nichtlateinische Schriften:
~ griechisch
~ hebräisch
~ kyrillisch
~ arabisch
~ japanisch
~ Bilderschriften

nichtlateinische_schrift

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Digitalprodukte

Die Vielfalt der Produkte für Digitalmedien lassen sich gliedern. Das Gliederungsprinzip ergibt sich meist aus den Anforderungen der eingesetzten Software und weniger aus den angefertigten Endprodukt. Die neusten Entwicklungen zeigen, dass die “Crossmedia-Produktion” immer mehr an Bedeutung gewinnt. Sie macht eine medienneutrale Produktion möglich und erlaubt die Verwendung des Produktes als Print- wie Digitalprodukt.

Webseiten
Die Internetseiten bilden den größten Marktanteil digitaler Produkte. In ihnen können Text, Bild, Grafik, Audio, Video und Datenbanken eingesetzt werden. An den Betrieb werden hohe gestalterische und konzeptionelle Anforderungen gestellt (Farbwahl, Schriftcharakter, Navigationstyp, Bildanordnung), um solche Produkte professionell zu erstellen.

Anzeigen
Am bekanntesten ist die Anzeige in Form der Bannerwerbung. In der Zwischenzeit gibt es unzählige Varianten bis zum plötzlichen Einblenden von Fullscreen-Anzeigen auf den Internetseiten. Meist enthalten diese Anzeigen auch Animationen.

234x60_stethoskope

Animationen
Meist werden Animationen für Werbeanzeigen verwendet. Schwierige technische Zusammenhänge werden zur besseren Veranschaulichung animiert. Als Spezialisten stehen dafür verschiedene 3-D-Programme zur Verfügung.

Datenbanken
Einkaufsportale im Internet kommen ohne Datenbanken nicht aus. Auch wenn es für den Besucher nicht sichtbar ist, bedarf es der Erstellung vieler Datenbanktabellen, auf diese man mit Hilfe von Skriptsprachen zugreifen kann.

Lernsoftware und Spiele
Lernsoftware, Nachschlagwerke und Spiele werden meist als CD-Produkt angeboten. Typisch für sie ist der Einsatz aller bereits bekannten Elementen. Die Herstellung stellt hohe Anforderungen in programmiertechnischer Hinsicht.

Crossmedia pdf
Als plattformübergreifendes Produkt gilt bisher jede Art von PDF-Datei. Sie lässt sich drucken oder für Digitalmedien (CD, Internet) benutzten. Zukünftig wird der Einsatz von XML (= Extensible  Markup Language) als erweiterbare Auszeichnungssprache zunehmen und die Herstellung medienneutraler Produkte vergrößern.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Druckerzeugnisse

Zu den Aufgaben eines Mediengestalters gehört, dass erstellen von Print- und Digitalprodukten, die oft den gleichen Text und/oder die selben Grafiken & Bilder als Ausgangsvorlage haben. Im Design und von der Aufbereitung unterscheiden sich diese Hauptbereiche.
Eine Unterteilung von den Druckprodukten gibt Sinn, da sich einige Betriebe auf einen bestimmten Bereich spezialisieren.

Werbedrucksachen
Dazu gehören beispielweise Flyer, Prospekte, Theaterprogramme, Plakate, Geschäftsausstattungen, Drucksachen mit geringen Textmengen, vielfältigen Formaten und hohem Anspruch an der Gestaltung. Diese Produkte wurden früher als >Akzidenzen< bezeichnet.
Geschäftsberichte, Formulare und Tabellen, also Printprodukte bei deinen Linien, Rasterflächen und das genau platzieren und tabellieren von Text- und Zahlenkolonnen im Vordergrund stehen, gehören dazu.

Anzeigen
Die Anzeigen für Tageszeitungen und Zeitschriften, von der Kleinanzeige bis hin zu den ganzseitigen Inseraten, werden häufig in einer eigenen Abteilung erstellt.

Bücher
Ursprünglich bezeichnete man die Herstellung von Büchern als Werksatz, also ein- und mehrfarbiger Produkte mit großen Textmenge und/oder vielen Abbildungen.
buecher

Kataloge
Vielfältigste Kataloge werden heute aus Datenbanken erstellt. Der häufige Umfang an Seiten, Abbildungen und Texten, dass Farbmanagement erfordern vom Vorstufenbetrieb Spezialisierung und Flexibilität.

Zeitschriftenzeitschriften
Mehrfarbige Zeitschriften und Magazine stellen hohe Anforderungen an Satz und Gestaltung, da große Textmengen in verschiedenen Schriften mit Farbbildern und farbigen grafischen und typografischen Elementen auf fast jeder Seite vorkommen. 

Zeitungen
Bei der Herstellung von Tages- und Wochenzeitungen und von Anzeigeblättern müssen großen Formaten mit Text und Bildern bearbeitet aber auch leicht wieder verändert werden können. Die enge Kommunikation mit der Anzeigenabteilung muss gewährleistet werden.

Verpackungen
Dazu gehören natürlich auch die Etiketten. Es gibt einen extra Beruf der sich nur damit beschäftigt Verpackungen zu entwickeln, erstellen und designen. Das ist dann der Verpackungsmittelmechaniker.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Tiefdruck

Der Tiefdruck ist das zweitälteste Druckverfahren und ist seit der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts als Kupferstich in Deutschland nachweisbar.
Es handelt sich um ein direktes Druckverfahren. Der Name „Tiefdruck“ kommt daher, dass die druckenden Elemente vertieft in der Druckplatte liegen. Diese Vertiefung, genannt Näpfchen, erhält man durch Ätzung, Gravur oder Stich.

Der Tiefdruck wird in drei Verfahren eingeteilt:

• künstlerische Druckverfahren (manuelle Druckformen Herstellung, kleine Auflagen, signiert)
• Sonderdruckverfahren
• industrielle Druckverfahren (herkömmlich)

künstlerische Verfahren

Sonder-Verfahren

industrielle
Verfahren

• Kupferstich

• Kaltnadelradierung

• Radierung

• Schabkunst bzw.

Mezzotinto

• Aquatinta

• Stichtiefdruck (Briefmarken, Geldscheine, etc.)

• Stahlstichprägedruck (teure Briefbögen, Wertpapier(Aktien), etc.)

• Tampondruck (Kugelschreiber, Bälle, feine Skalen, etc.)

• konventioneller
Tiefdruck

• Gravur mit Diamantstichel oder Laser


Das Druckprinzip

Die Druckform wird in die Farbwanne, mit dünnflüssiger Farbe, imageeingetaucht und die überschüssige Farbe wird anschließend von einem Stahlmesser, Rakel, abgezogen. Die Druckfarbe wird während des Druckvorgangs direkt auf den Bedruckstoff übertragen.
Die Presseur drückt das Papier drückt mit großer Kraft auf die Druckform. So bekommt die Papieroberfläche Kontakt mit der Farbe im Näpfchen und nimmt die Farbe auf. 

Die Druckform

Die Druckform besteht aus einem Stahlzylinder mit einer Kupferbeschichtung. Der Zylinder kann einen Durchmesser von bis zu 1,6 Metern haben und eine Breite von 5 Metern. Darauf kommt eine ca. 0,1 mm starke Kupferschicht (das Gravurkupfer). In dieser Schicht wird das Druckbild als tiefliegendes Näpfchen mit einem Diamantstichel eingraviert. Pro Sekunde können etwa 8000 Näpfchen eingraviert werden. Die zweite Kupferschicht kann verchromt werden, somit erhöht sich die Haltbarkeit. Nachdem Druck wird die Kupferschicht wieder abgezogen, damit man den Stahlzylinder wieder verwenden kann.